Ursachen
für einen Wasserschaden im
Bereich: |
Trocknung:
Welche
Methoden gibt es? |
Leckortung:
Wie
lässt sich ein Rohr-
bruch
lokalisieren? |
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Methoden zur Trocknung von Fußböden nach
einem Wasserschaden
Info:
Lesen Sie bitte auch die Allgemeinen Infos zum Thema Trocknung. Es muss
eine Kontrolle auf Schimmelbefall von einem Experten durchgeführt
werden, bevor eine Trocknung beginnen darf.
Wenn
Wasser durch einen Wasserschaden in den Fußboden gelangt ist, gilt es
zu überprüfen, wie der Fußboden aufgebaut ist. Das ist deshalb so
wichtig, weil die Trocknungsmethode je nach Fußbodenaufbau variiert.
Es gibt verschiedene Aufbauten von Fußböden. Mit der Bezeichnung
"Fußbodenaufbau" ist folgendes gemeint:
In Wohnhäusern (Baujahr Anfang 60er bis heute) findet man meistens
Estrich mit Dämmschicht.(siehe Bilder)

Hier
sehen Sie einen Fußbodenaufbau im Querschnitt
Von oben nach unten:
- Fliese
- Zementestrich
- Styropor Dämmung
- Rohboden
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Hier
nochmal als Zeichnung |
Wenn nun Wasser durch einen Wasserschaden in die Dämmung unter den
Estrich läuft, muss dafür gesorgt werden, durch ein
Trocknungsverfahren,
diese Feuchtigkeit in der Dämmung zu beseitigen. Um Folgeschäden zu
vermeiden.
Hierbei gibt es verschiedene Trocknungsmethoden, die man einsetzen
kann. Die Trocknungsmethode variiert von Estrichart und Dämmung. Bei
der Schadensaufnahme eines Fachmanns für Wasserschäden und Trocknung
muss entschieden werden, welches Trocknungsverfahren notwendig ist um
den jeweiligen Fußboden zu Trocknen.
Einige
Trocknungsmethoden
in der Übersicht
Trocknung
der Dämmung unter dem Estrich:

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Hier im Bild sehen sie eine
aufgebaute Trocknung mit einer Turbine (links) und einem
Adsorbtionstrockner (rechts).
Der Adsorbtionstrockner sorgt für Trockene Luft und die Turbine saugt
diese an und befördert diese über die Schläuche (siehe Bild) in die
vorher hergestellten Bohrlöcher im Estrichboden.
Die Trockenluft wird durch die Dämmschicht, die sich unter dem Estrich
befindet, mit Druck gepresst und nimmt die dort vorhandene Feuchtigkeit
mit.
Am Rand der Estrichplatte (Sockelleistenbereich) werden
Randfugenöffnungen hergestellt, wo die nun entstandene Feuchtluft
wieder aus dem Fußboden austreten kann.
Die feuchte Luft wird schließlich wieder vom Adsorbtionstrockner
aufgenommen und abgetrocknet. Es entsteht ein Kreislauf.
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Der
Feuchtigkeitsgehalt der Austrittsluft im Bereich der Randfuge wird mit
einem Feuchtemessgerät gemessen und via Messprotokoll festgehalten.
Dadurch kann der Trocknungsfortschritt dokumentiert werden.
Ob die Turbine Trockenluft in den Fußboden drückt oder aber die
Feuchtigkeit aus der Dämmung saugt ist vom Bodenaufbau, der
Estrichsorte und anderen Faktoren abhängig und muss vom Fachmann
entschieden werden.
Dielenboden
Belüften:
Einen
Dielenboden kann ebenfalls belüftet werden. Dazu wird der Dielenboden
angebohrt und es wird Trockenluft in den darunter vorhandenen Hohlraum
(oder Schüttung) geblasen. Im Grunde der gleiche Trocknungsablauf wie
bereits oben beschrieben.
Vakuum-Verfahren
bei der Trocknung der Dämmung unter dem Estrich
Beim
Vakuum-Verfahren wird der Aufbau der Trocknung im Grunde genauso
aufgebaut, wie im oben beschriebenen Trocknungsverfahren einer Trocknung
der Dämmung unter dem Estrich.
Der Unterschied besteht darin: Es werden zwei Verdichter benötigt
und dementsprechend auch mehr Bohrlöcher im Estrich selbst.
Der
erste Verdichter befördert die Trockene Luft mit Druck unter den
Estrich in die Dämmung und der zweite Verdichter saugt die daraus
resultierende Feuchtluft, über die ihm zugewiesenen Bohrlöcher ab.
Ein Vakuum entsteht dabei unter dem Estrich.
Diese
Variante, der Trocknung, bedarf mehr Aufwand, ist aber zu empfehen.
Vorallem wenn es darum geht Schimmelspuren, die in der Dämmung unter
dem Estrich sein können, gefahrlos abzusaugen.
Fragen Sie Ihren Fachmann! |
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