Wasserschaden durch Regen 

Gerade in der Übergangszeit von Winter auf Frühling sowie Sommer auf Herbst, kommt es immer häufiger zu Starkregen. Innerhalb kürzester Zeit fällt genau so viel  Regen wie sonst in mehrere Wochen oder Monaten zusammen.

Für solche Wassermengen sind die Abwasserkanäle oftmals nicht ausgelegt. Die Rohrdimensionen können die Menge an Regenwasser nicht schnell genug abtransportieren. 

Wenn das Regenwasser nicht schnell genug über die Abwasserkanäle abgeleitet werden kann, kommt es zu einem Rückstau im Abwassersystem.

Wasserschäden durch Regen vermeiden

Um die Gefahr von eindringenden Regenwasser bei Regen zu reduzieren, sollten Sie wissen wie und auf welchen Wegen Regenwasser häufig in Gebäude eindringt. Neben dem „klassischen Rückstau“ kann das Wasser auch durch andere Schwachstellen massiv ins Gebäude laufen und große Wasserschäden verursachen.

 

Im folgenden möchte ich einige Beispiele nennen:

Verunreinigter Bodenablauf

Wenn z.B. der Bodenablauf des Kellereingangs, oder ähnlicher Flächen mit angrenzenden Eingängen ins Gebäude, mit Laub oder anderem Schmutz verdreckt ist, wird im Falle eines Starkregenereignisses das Wasser nicht schnell genug ablaufen können.

Die Folge ist ein Überfluten der zu entwässernden Fläche. Die Türen oder Fenster werden die Menge an zurückgestautem Regenwasser nicht halten und das Wasser läuft unkontrolliert ins Gebäude.

Dieses Beispiel gilt für alle Bodenabläufe, Boden- sowie Dachrinnen und Kellerschächten. Diese sollten immer sauber gehalten werden und im Fall eines Umbaus sollte die Dimension der Abläufe  der Fläche angepasst werden.

Garageneinfahrten und abschüssige Hauseingänge

Bei abschüssigen Flächen im Außenbereich, wie z.B. Garageneinfahrten oder ähnlich angelegten Hauseingängen, sollte am Ende der Fläche eine Ablaufrinne verbaut sein.

Diese sorgt bei Regen dafür, das das Regenwasser das sich auf der Fläche sammelt und Richtung Gebäude läuft, in die Kanalisation abgeleitet wird.

Auch hier können zu klein gewählte Dimensionen oder Verunreinigungen dazu führen, das Regenwasser unkontrolliert uns Gebäude läuft.

 

Dies sind nur zwei Beispiele, die zeigen sollen, auf welchen Umwegen Regenwasser bei Starkregen ins Haus laufen kann. Deshalb wird empfohlen, regelmäßig alle Abläufe von Verunreinigungen zu befreien. Nur so kann das Regenwasser schnell genug ablaufen und ein Wasserschaden durch Regenwasser kann vermieden werden.

Aber auch trotz aller Vorkehrungen, kann es vorkommen das es zu einem Wasserschaden kommt. In diesem Fall, ist der Schaden genauso zu sanieren, wie es z.B. bei Abwasserschäden der Fall ist.

Sie sollten die betroffenen Räume von einem Fachmann prüfen lassen und die weiteren nötigen Maßnahmen festlegen und ausführen lassen. In der Regel ist mit Trocknungsmaßnahmen und eventuellen Demontagearbeiten zu rechnen.

Melden Sie auch in diesem Fall den Schaden Ihrer Gebäudeversicherung. Wenn Hausrat in Mitleidenschaft gezogen wurde, sollten Sie auch ihre Hausratversicherung informieren. Dort wird Ihnen mitgeteilt, wie Sie weiter vorgehen sollen.