Wasserzähler können Auslöser für einen Wasserschaden sein

In Neubauten oder restaurierten Gebäuden, werden die Wasserzähler oftmals im Wohnraum einer jeder Wohnung installiert.

Zu finden sind die Wasserzähler für Warm- und Kaltwasser in der Regel in der Küche oder im Badezimmer – dort wo die Steigeleitung in die Wohnung führt. Die sogenannten Wasseruhren werden aus Optischen gründen unter Putz montiert.

Hierzu werden sie in einen dafür vorgesehenen Kasten mit Überwurfmutter aus Messing installiert. Damit sie nicht von unbefugten unbemerkt ausgebaut werden können, sind diese Verschraubungen mit einer Plombe gesichert.

Abgedichtet werden diese Überwurfmuttern mit einem Dichtungsring oder Dichtungsohrring.

Die Dichtungen dieser lösbaren Verbindung können nach einer gewissen Zeit porös und undicht werden. Auch beim wechsel oder Einbau der Wasseruhr kann eine solche Dichtung beschädigt werden. Eine schadhafte Dichtung muss nicht zwangsläufig sofort undicht sein, aus diesem Grund kann eine Undichtigkeit auch erst eine Weile nach dem Wechsel / Einbau auftreten. Des weiteren kann die Wasseruhr selbst undicht werden.

Bei einem Leck in diesem Bereich kann das Wasser hinter die Vormauerung laufen und dort unbemerkt in die Bausubstanz eindringen.

Das führt nach einem gewissen Zeitraum zu einem Wasserschaden. Gerade wenn Sie unter Putz Wasseruhren in Ihren Wohnräumen haben, ist eine Kontrolle ratsam. Die Verkleidung lässt sich meist recht einfach von der Wasseruhr abziehen und nach der Kontrolle aufstecken.